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Planlos in Australien
 

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Katherine

Servus Leute!Nachdem wir der Punulu Np verlassen haben ging in einigen Stunden Fahrt nach Katherine, also raus aus Western Australia und rein ins Northern Territory, wo wir direkt von einem wunderbaren Schild -130km/h- und direkt zwei französische Hitchhiker aufgabelten, welche drei Stunden in der prallen Sonne dort an der Grenze gewartet hatten. Glück für sie, weil sonnst hätten sie sich wohl auf eine unbequeme Nacht an der Grenze einstellen können. Doch so konnte man sich noch etwas unterhalten, was aber schnell ein Ende fand, denn erschöpft vom warten schliefen die beiden schnell ein.Und so ging es vorbei an weiten Flächen, wo nur da und dort ein Baum stand und wo wir zu meinem Ärger das Autowrack von den kirchhellner Jungs übersehen haben, vorbei an kleinen trockenen Wäldern, wo wieder Termitenhügel einfach überall aus dem Boden sprossen, doch nun in einer Form, die etwas an abstrakte kleine Burgen erinnerten, denn vom Haupthügel ragten mehrere kleine fast runde Türme auf, vorbei an Bergen, welche aussahen wie angeschnitten, denn anstelle einer Spitze hatten sie riesige Plateaus und letztlich vorbei an einer riesigen Gebirgslandschaft, wo sich die Straße über Berg und Fluss wand.Nach dem letzten Stück, welches uns durch einen Wald bei schon schwindendem Licht führte, kamen wir endlich in Katherine an.Doch als wir angekommen waren mussten wir leider feststellen, dass der "Campspot" aus einem Parkplatz bestand, welcher natürlich dick mit no camping signs bestückt war, aber direkt neben Katherines heißen Quellen lag. Doch um jetzt wieder zurückzufahren war es zu dunkel und die heißen Quellen zu verlockend, also stellten wir die Autos etwas versteckt hin und suchten im Busch nach einem Platz für unsere Zelte. Kaum war alles aufgestellt ging es auch direkt in das große Becken, wo einen das klare warme Wasser umspülte. Der perfekte Ort für ein schönes kühles Blondes! So tranken, planschten und aßen wir die Nacht in unserem Privatpool und machten uns kaum Gedanken über die Krokodile, die sich hinter der Wand aus Schilf, die den Pool begrenzte, versteckt haben könnten. Es wurde auch keiner angefallen, doch trotzdem hielten wir uns nah an der Einstiegsleiter, denn etwas mulmig war einem dann doch.Nach einem gelungenen Abend ging es dann ins Zelt, wo mich die Hitze des nächsten Morgens aus meinem Schlaf riss.Meinen Kumpanen hätte es wohl schon früher aufgeweckt, so wollte auch ich das Zelt schnell verlassen um die Spuren unseres Wildcampens verschwinden zu lassen, doch kaum hatte ich das Zelt verlassen, sah ich mich einer Mutter mit ihrem kleinen Sohn gegenüber, welche mich verdattert ansahen. Wie sich herausstellte war unser Platz dich näher am Weg als gedacht und so hatten sich wohl schon einige über unsere Zelte gewundert, aber selbst der gefürchtete Ranger hätte sich unsere Dreistigkeit kaum vorstellen können und so war diese Nacht ungestört geblieben. Eine köstliche Bacon and Egg roll und einen Cappuccino später ging es dann natürlich wieder schnell ab in das warme Nass, welche durch den halb angelegten und halb natürlichen Flusslauf floss, wo wir schrumpelig wie alte Rosinen unsere Willenskraft bei einem Tauchturnier maßen -ihr könnt euch ja sicherlich denken, wer gewonnen hat :P. Doch schon bald ging es wie immer weiter, denn die Zeit wurde für meinen Mitfahrer Chris langsam knapp.Das war es auch schon wieder, adieu.Malte der Marinetaucher

16.7.17 07:29

Letzte Einträge: Der Punulu National Park, Der Litchfield National Park , Darwin und ein letztes Malleur

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