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Der Punulu National Park

Servus Leute!Auf dem Rückweg vom Wolfs Creek kamen wir am Punulu National Park vorbei und wenn man schonmal da ist mussten wir das natürlich ausnutzen und machten einen Tagesausflug. Die Tracks waren allerdings 4WD, also ging es wieder ab in den Kofferraum.Die nächsten 50 Kilometer, für welche wir fast zwei Stunden brauchten wurden wir ordentlich durchgeschüttelt und diverse River wurden gekreuzt, was den Pathfindern mit denen wir unterwegs waren kaum Probleme bereitete und so kamen wir zum ersten Highlight des Tages: Echiena Chasm Gorge (ich hoffe ich habe es richtig geschrieben) Dies war ein Spalt in einer Felswand, welcher durch tausende Jahre Regen tief in den Fels geschnitten wurde.Die Wände bestanden aus Millionen von Steinen, welche durch orangenes Sediment zusammengehalten wurden und teilweise keinen Meter voneinander entfernt rechts und links steil in die Höhe emporragten. Trotz unserer schon langen Reise hatten wir so etwas noch nicht gesehen und liefen staunend durch die Schlucht, welche mein Pfeifen zu einem Chor verstärkt wiederhallen ließ. Am Ende der Schlucht erwartete uns sogar eine kleine Überraschung, denn dort fanden wir eine kleine Schlange, die Orange weiß gefärbt ein sehr interessantes Muster auf dem Kopf trug. Da sie zu klein war um einen Menschen zu beißen griff unser Schlangenliebhaber Olli sie sich beherzt, doch nach längerer Diskussion nahmen wir sie uns doch nicht als Maskottchen mit und ließen sie zurück, denn der Park hatte noch mehr zu bieten. Eine etwas hucklige Straße später kamen wir an unserem Ziel an und vor uns lag ein kleines Gebirge aus runden Hügeln, welche Aussagen, als hätte sie jemand dort aufgeschichtet und dann abgeschliffen. So wanderten wir durch diese Schwarz orange geschichteten Berge um am Ende des Pfades auf eine natürliche Kathedrale zu stoßen. Es war eine Höhle, ausgehöhlt durch einen Wasserfall, was ein natürliches Amphitheater kreierte, welches jedes Geräusch verstärkte. So schmissen wir, wie Jungs eben so sind, Steine in das Brackwasser, welches sich am Boden der Aushöhlung gesammelt hatte, was befriedigend laut klatschte und machten uns wieder unseres Weges.Also nach einem gelungenen Tag wünsche ich euch wieder adieu und bis bald.Malte

7.7.17 10:29

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