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Planlos in Australien
 

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Karrata

Guten Nachmittag!Wir sind wieder on the road, was heute etwas länger als sonnst dauerte, da wir einerseits den Reifen aus Öffnungszeittechnischem Gründen nicht flicken lassen konnten und so das Rad in einer bravourösen Teamleistung wechseln mussten.Immer wieder gruselig auf dem Schlüssel rumzuspringen um die Muttern loszubekommen. Zum Glück bringen Chris und ich etwas Kampfgewicht auf die Waage, sonnst hätten wir das Reifenwechseln wohl vergessen können.Andererseits waren wir auch heute Morgen wirklich nicht so fit, denn gestern waren wir aus: Als Highlight wurde sich zuerst eine heiße Dusche in einem Caravan Park gegönnt, damit man mal wieder etwas zivilisierter aussieht, wobei wir feststellten, dass wir doch garnicht so braun geworden sind, wie wir dachten. :D Dann wurde unser Lager aufgebaut, schön gemütlich auf einem Parking Bay für Roadtrains, der im Grunde einfach eine kleine Parallelstraße war. Aber sogar mit einem Mülleimer, richtig premium! Und die Gleise waren auch garnicht so nah, was bis auf die gut befahrene Straße direkt nebenan fast schon zu einem ruhigen Ambiente geführt hätte. Und da saßen wir und hatten wohl das traurigste Vortrinken, was man sich vorstellen kann. Aber wenigstens hatten wir uns dieses Mal Bier gegönnt, welches sogar KALT war! Also wurd es trotzdem lustig und so gehört es sich nunmal auch für einen anständigen Backpacker. Später ging es dann in einen Club in der City, der recht beschaulich war und hauptsächlich von lokals besucht wurde. Das war an sich echt ganz cool, weil es hier in Karratha recht viele Aborigines gibt und man diese so mal von einer anderen Seite erlebt. Denn zum Beispiel in Cairns waren diese meist kein richtiger Teil der Gesellschaft und meist Obdachlos. Doch auch hier muss ich zugeben, dass sie meistens nicht den schönsten Anblick abgeben. Zum Beispiel schockte ein Mädchen, was eigentlich echt schön aussah und sich auch gut bewegen konnte, mit einem Lächeln, dass Fehlen diverser Zähne entblößte. Also blieb es in dieser Nacht beim Tanzen, was ja auch nicht verkehrt ist.So verging die Zeit, bis wir letztlich totmüde in unser Zelt plumpsten und dort schliefen, bis man durch das Gefühl von der Sonne in seinem Zelt gekocht zu werden geweckt wurde. Dementsprechend dauerte es am Morgen durch fehlende Motivation dann doch etwas länger, was auch daran lag, dass Chris einigen der Truppe mich eingeschlossen einen freshen neuen Haircut mit dem Rasierer eines Freundes verpasste. Man spart ja wo man kann und er macht das echt nicht schlecht auch wenn seine Referenzen eher dürftig waren.Aber das war es schon wieder von mir, wir werden jetzt noch ordentlich Kilometer machen und heute Abend Wraps und einen ruhigen Schlaf genießen.Bis dahinMalte

17.6.17 09:21

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