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Der Karinjini National Park

Heyo!Wir sind gerade auf dem Weg zur letzten Station im Karinjini National Park, der die hohen Erwartungen trotz bewölktem Wetter bravurös erfüllt hat! Es wurden zwar weniger Berge als erwartet bestiegen, was einerseits dem Wetter aber auch meinen nicht allzu motivierten Mitstreitern zuzuschreiben ist. Aber nach der ersten Besteigung hätte es wohl auch kaum besser werden können und das Highlight hier sind weniger die Berge, als die Gorges, welche die Landschaft durch tiefe Schluchten teilen.Es ist einfach unglaublich eindrucksvoll am Grund dieser Spalten entlang zu wandern, eingerahmt von Rot-Schwarz und sogar blau geschichtetem Schiefer, der so rissig und bröckelig aussieht, dass man das Gefühl bekommt, dass sie jeden Moment einstürzen könnten. Zum Glück ist uns bisher trotz vieler Klettereinlagen, die oftmals Teil der Wanderwege hier sind, noch nichts über oder unter uns weggebrochen, auch wenn die Steine zum Teil nur lose aufeinander liegen. Meist verliefen die Wege am Rand der Gorges, die eigentlich immer Wasser führten, welches häufig aufgrund von blauem Asbest, der hier natürlich vorkommt eine bläuliche Farbe hat und so zu einen einzigartigen Kontrast zwischen der grünen Vegetation und dem Roten Gestein führt. Generell ist das Spiel der Farben hier wirklich eindrucksvoll, da die geschichteten und zum Teil abgebrochenen, verschobenen aber auch ausgespülten Steine zu verschiedensten Mustern führen, die man einfach nicht müde wird zu studieren! Es erinnert etwas an abstrakte geologische Karten. Doch teilweise erwecken die Steine auch den Eindruck, als hätte sie jemand zu perfekten Quadern geschnitten, denen Kalk der sich von herunterlaufendem Wasser abgesetzt hat ein weißes Muster verpasst. Auch die Bäume, die es irgendwie schaffen ihre Wurzeln im Fels zu verankern, tragen ihren Teil zu der Szenerie bei und geben der Umgebung teilweise sogar einen etwas Tropischen Anstrich. Zusammengefasst ein wirklich schönes Stückchen Erde. Man konnte sogar häufig in großen Bassins, die meist von kleinen Wasserfällen gespeist wurden schwimmen und sich so die Dusche sparen. :D Zwar war das Wasser größtenteils Arschkalt, aber hier ist die Katzenwäsche bitter nötig, denn der Rote Sand bzw. Staub ist einfach überall! Außerdem bekommt man seine Füße nie sauber, weil sie einfach immer wieder direkt dreckig werden, was langsam zu einreißenden Fersen führt.Aber wir sind ja wieder auf der Straße, dann ändert es sich ja vielleicht wieder, auch wenn ich da keine allzu großen Hoffnungen hege. Jetzt geht es erstmal mit einer Gruppe deutscher in die letzte Gorge, welche sogar einen Spar Pool beinhaltet und dann zum Millstream National Park, welcher aber wohl nicht so groß und damit nur ein kurzer Stopp ist. Dann geht es zum 80 Mile Beach und danach kommen wir schon in Broome an, wo wir Ella absetzten und vielleicht auch ersetzen, mal sehen.Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!Arividerci Malte

15.6.17 09:34

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