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Planlos in Australien
 

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Das Ningaloo Reef

Guten Morgen allerseits!Schweren herzen verlassen wir gerade Exmouth und das Ningaloo Reef. Walesharks haben wir leider nicht gesehen, da die Tour zweimal aufgrund von zu starkem Wind gekänzelt wurde, aber dadurch hat man dann auch wieder fast vierhundert Dollar gespart und auch so hatten wir eine echt gute Zeit hier! Außerdem brauch ich mich so nicht darüber aufregen, dass ich gutgläubig wie ich bin von einer Freundin in Perth -fachmännisch, wie es sich für eine Salesexpertin gehört- eine zu teure Tour gekauft habe. Da sieht man es wieder: Salespersons kann man einfach nie ganz vertrauen. Aber egal, so hat es sich ja von ganz allein geregelt. Jetzt aber schnell wieder zu den schönen Seiten des Lebens, die hier zum Glück deutlich überwiegen! Unsere Zeit in Exmouth haben wir nämlich hauptsächlich am Strand und mit schnorchelexpeditionen an das Ningaloo Reef verbracht. Dieses kann man nämlich einfach vom Strand aus erreichen, wodurch man sich nicht immer eine teure Tour leisten muss um an das Riff zu kommen! Und wir haben wieder echt viel gesehen! Allem voran sahen wir natürlich einen Haufen von Korallten, über die man teilweise nur eine Fingerbreite entfernt hinüber trieb, aber auch Papagaienfische, die mit ihrer Farbenpracht mit den Korallen wetteiferten, Rochen, die beim schwimmen doch sehr an einen fliegenden Teppich erinnerten, Schildkröten, die so entspannt waren, dass man wohl mit Leichtigkeit einen Tag in ihren Panzer hätte schnitzen können, Nemos, die uns aus einem Vorhang aus Anemonen misstrauisch beäugten, Haie, die lautlos an mir vorbeiglitten, Octopi, welche sich auf der Jagd über Korallen stülpten, wodurch diese zu einer Todesfalle voller tastender Tentakel wurden, gigantische Schwärme verschiedenster Fische, die im Licht eine schillernde Fassade bildeten und noch viel viel mehr.Sehr beeindruckend war zum Beispiel auch der Ayers Rock, welchen man im Meer vor Coral bay findet. Es handelt sich hierbei um eine riesige Koralle, die die Form eines Riesigen Zylinders mit bestimmt 5 Metern Durchmesser besitzt und sich mitten aus dem nichts eindrucksvoll der Wasseroberfläche entgegenstreckt. Glücklicherweise fühlte sich Chris im Wasser genauso heimisch wie ich, was die Ausflüge zu Zweit sehr harmonisch machte und man selbst mit nur einer Flosse pro Person und starken Strömungen viel Strecke zurücklegen konnte. Außerdem war Chris vorsichtiger als ich, was mich von allzu weiten Expeditionen, welche zugegebenermaßen bei dem Wind und Wellengang den wir hatten echt grenzwertig gewesen wären, abgehalten hat. Aber dass so eine Gute Chemie nicht garantiert ist bewies unsere Schnorcheltour mit Ella und der australischen Christiana. Diese war nämlich aufgrund von beinahigem Ertrinken und diversen Schürfwunden auf weiblicher Seite recht kurz ausgefallen. Aber zum Glück oder auch zum Pech, je nachdem von welcher Position man es betrachtet musste keine Mund zu Mund Beatmung praktiziert werden und wir konnten die Mädchen sicher ans Ufer eskortieren, wonach wir sogar jeder ein eigenes Paar Flossen hatten! Was war das für ein Gefühl!Doch jetzt geht es weiter Richtung Krainjini, einen riesigen Nationalpark wo uns hoffentlich steinige Hikes, steile Klippen und atemberaubende Ausblicke erwarten! Dort werden wir wohl auch eine Gruppe aus Holländern, einer deutschen und einer Schottin wieder treffen, mit denen wir in Coral Bay waren und an den Termite Nests mit Ihnen und einer Gruppe deutscher Teilinvaliden ein 5 Sterne Lagerfeuer entfachten. Zum Glück ohne Besuch von Ranger Tom! Welcher uns dafür bestimmt eine ordentliche Fine verpasst hätte, just saying. Aber bis dahin sage ich erstmal wieder adieu! Euer Malte

12.6.17 10:33

Letzte Einträge: Der Punulu National Park, Katherine , Der Litchfield National Park , Darwin und ein letztes Malleur

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