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Planlos in Australien
 

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Der unerwartete Besuch

Erstmal frohe Ostern zusammen! Mein Campingausflug am Wochenende lief doch etwas anders als erwartet, denn anstelle nur mit meiner Mitbewohnerin zu campen haben wir uns nachdem es bei ihrem Onkel einen Osterbrunch gab mit den anderen verrückten aus Kirchhellen getroffen. Dieses Wiedersehen wurde natürlich direkt mit Bier und Goon gebührend gefeiert! Am nächsten Tag wollten wir eigentlich zur Great Ocean Road weiterdüsen, doch als wir gerade den Proviant gekauft hatten und uns euphorisch auf den Weg machen wollten, passierte es. Ihr Auto sprang nicht mehr an! Und dass obwohl sie es schon in Sydney für fast tausend Dollar repariert hatten! Also habe ich erstmal meine Mitbewohnerin angerufen, vielleicht könnte sie uns mit ihren Mechatronikerkenntnissen weiterhelfen. Leider konnte sie es nicht.Also müssten wir warten bis am Dienstag die Werkstätten wieder offen sind. Glücklicherweise standen wir an einem Einkaufszentrum, welches auch eine Werkstatt beherbergte, also wurde das Auto mit etwas Manpower fix über den Parkplatz geschoben und die Jungs erstmal bei mir daheim einquartiert. Dort wusste ich mich natürlich bestmöglich um meine Gäste zu kümmern, weswegen die schlechte Laune um das Auto rats fatz vergessen war und schon euphorisch alternative Pläne aufkamen. So verging das Wochenende schnell und war auch ohne Great Ocean Road schön. Als am Dienstag die Werkstatt dann geöffnet hatte stellte sich raus, dass die Einspritzpumpe das Problem war und nun sind die Jungs wieder auf der Straße. Ich bin mal gespannt wie lange das Auto noch durchhält, denn allein bis Pearth sind es schon dreieinhalbtausend Kilometer und von Pearth bis Darwin sogar noch ein ganzes Stück mehr. Aber ich drücke ihnen auf jeden Fall die Daumen! Und ich bin in der Zwischenzeit wieder im Alltag eines Solarverkäufers angelangt:Aufstehen, Duschen, Essen, Hemd BÜGELN, ab in den Zug, Türklinken putzen, wieder in den Zug, essen, etwas entspannen und auf ein neues ab ins Bett. Nicht sehr spannend und auch ziemlich anstrengend, vor allem bei den vielen Absagen die man bekommt, aber es schult mich im Umgang mit Menschen, hält mich auf Trapp und hat zumindest das Potential mir eine Menge Geld einzubringen. Doch ehrlich gesagt bin ich eigentlich schon viel zu lang in Melbourne, was mir vor allem durch den Besuch meiner Freunde klar geworden ist. Ich hatte sogar überlegt mit Ihnen durchzubrennen, habe allerdings niemanden gefunden der seine Bindungen in Melbourne so schnell abbrechen konnte bzw. wollte. Aber ich habe vielleicht jemanden gefunden der in einer guten Woche mit mir gen Westen aufbrechen würde. Mal sehen was das noch gibt! Ich halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden! Bis dahin Malte

20.4.17 02:00

Letzte Einträge: Der Punulu National Park, Katherine , Der Litchfield National Park , Darwin und ein letztes Malleur

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