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Planlos in Australien
 

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Die Gibb River Road - ein ungewöhnlicher Plan

Ich habe nicht viel Zeit, weil wir bald die Zone wo man Empfang hat verlassen und die Sonne brutzelt mich, also fasse ich mich kurz.Wir haben einen verrückten Plan. Es gibt eine Straße, welche Broome, wo wir jetzt sind und Kununurra miteinander verbindet. Diese wird Gibb River Road genannt und besteht aus 600km Schotter Piste, einer Tankstelle und diversen turnoffs, die zu Wasserfällen, Gorges, Creeks, Pools, Hotsprings und noch vielem mehr führen. Sie ist mit das Highlight der Westcoast, aber für die Tracks ist ein 4WD essenziell und selbst die main Road birgt drei Rivercrossings. Aber wir sind zur Zeit in Konvoi mit zwei Pathfinders unterwegs, welche genug sitze bzw. Betten für die Abzweigungen haben und auf der Straße gibt es eh keine Polizei, also ist die Anschnallpflicht eher ein Tipp als eine Regel.Und somit müssen wir nur die River und die Schotterstrecke bezwingen. Also werden wir die Straße fahren, auch wenn uns dafür jeder Ozzi auslachen würde, weil die eh nur Geländewagen fahren.Aber selbst im Visitorcentre wurde uns zwar von dieser Idee abgeraten, aber unmöglich ist es wohl nicht, denn die Wasserstände sind auf keinen Fall über 400mm und die Straße wurde vor einem Monat neu geschoben, weswegen sie hoffentlich nicht zu uneben ist.Also wird das Ende unserer Strecke wohl nochmal abenteuerlich! Vorräte für eine Woche, 40l Wasser, Sprittkanister, niedrigerer Reifendruck und diverse Notfallkits sind nun auf jeden Fall am Start und gleich Düsen wir los!Drückt uns alle Daumen und wundert euch nicht, wenn es etwas dauert, bis ich mich wieder melde, wir planen 5 Tage ein und ich könnte mir vorstellen, dass ich die ganze Zeit keinen Empfang habe. Bis dahinMalte

20.6.17 06:36, kommentieren

Karrata

Guten Nachmittag!Wir sind wieder on the road, was heute etwas länger als sonnst dauerte, da wir einerseits den Reifen aus Öffnungszeittechnischem Gründen nicht flicken lassen konnten und so das Rad in einer bravourösen Teamleistung wechseln mussten.Immer wieder gruselig auf dem Schlüssel rumzuspringen um die Muttern loszubekommen. Zum Glück bringen Chris und ich etwas Kampfgewicht auf die Waage, sonnst hätten wir das Reifenwechseln wohl vergessen können.Andererseits waren wir auch heute Morgen wirklich nicht so fit, denn gestern waren wir aus: Als Highlight wurde sich zuerst eine heiße Dusche in einem Caravan Park gegönnt, damit man mal wieder etwas zivilisierter aussieht, wobei wir feststellten, dass wir doch garnicht so braun geworden sind, wie wir dachten. :D Dann wurde unser Lager aufgebaut, schön gemütlich auf einem Parking Bay für Roadtrains, der im Grunde einfach eine kleine Parallelstraße war. Aber sogar mit einem Mülleimer, richtig premium! Und die Gleise waren auch garnicht so nah, was bis auf die gut befahrene Straße direkt nebenan fast schon zu einem ruhigen Ambiente geführt hätte. Und da saßen wir und hatten wohl das traurigste Vortrinken, was man sich vorstellen kann. Aber wenigstens hatten wir uns dieses Mal Bier gegönnt, welches sogar KALT war! Also wurd es trotzdem lustig und so gehört es sich nunmal auch für einen anständigen Backpacker. Später ging es dann in einen Club in der City, der recht beschaulich war und hauptsächlich von lokals besucht wurde. Das war an sich echt ganz cool, weil es hier in Karratha recht viele Aborigines gibt und man diese so mal von einer anderen Seite erlebt. Denn zum Beispiel in Cairns waren diese meist kein richtiger Teil der Gesellschaft und meist Obdachlos. Doch auch hier muss ich zugeben, dass sie meistens nicht den schönsten Anblick abgeben. Zum Beispiel schockte ein Mädchen, was eigentlich echt schön aussah und sich auch gut bewegen konnte, mit einem Lächeln, dass Fehlen diverser Zähne entblößte. Also blieb es in dieser Nacht beim Tanzen, was ja auch nicht verkehrt ist.So verging die Zeit, bis wir letztlich totmüde in unser Zelt plumpsten und dort schliefen, bis man durch das Gefühl von der Sonne in seinem Zelt gekocht zu werden geweckt wurde. Dementsprechend dauerte es am Morgen durch fehlende Motivation dann doch etwas länger, was auch daran lag, dass Chris einigen der Truppe mich eingeschlossen einen freshen neuen Haircut mit dem Rasierer eines Freundes verpasste. Man spart ja wo man kann und er macht das echt nicht schlecht auch wenn seine Referenzen eher dürftig waren.Aber das war es schon wieder von mir, wir werden jetzt noch ordentlich Kilometer machen und heute Abend Wraps und einen ruhigen Schlaf genießen.Bis dahinMalte

17.6.17 09:21, kommentieren